Die Welten der Medien: Grundlagen und Perspektiven der by Siegfried J. Schmidt

By Siegfried J. Schmidt

Dr. Schmidt ist Universitätsprofessor für Sprach- und Literaturwissenschaften, Schwerpunkt Medienforschung, an der Universität-GHS Siegen. Er ist der Herausgeber der Reihe "Wissenschaftstheorie" bei Vieweg.

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Nach Meyer baut Luhmann aber hier. einen falschen Kontrast auf. Er tibersieht, daB ein und dasselbe empirische Pbanomen (etwa die Decodierung einer Mitteilung) " ... bei der Systemmodellierung sowohl einen kommunikatiyen Aspekt als auch einen psychischen Aspekt aufweist. " (1993: 111)47 Da sieh Luhmann fiir (eine bestimmte Lesart von) Maturanas Autopoiesebegriff entscheidet, ibn jedoch auf ereignishajte Systeme bezieht, kann er das Hierarehie-Modell nicht wahlen. Und weil er nieht mit mehreren verkntipften strukturellen Dimensionen arbeiten will, muB er sieh fiir ein eindimensionales Systemmodell entscheiden.

Es ist unbestreitbar, daB Luhmann mit seiner Entscheidung fUr bestimmte Beobachtungsperspektiven Interessantes beobachtet. Aber sein Anspruch, nur so k(Jnnten und dUrjten Sozialsysteme konzeptualisiert werden - offensichtlich weil unterstellt wird, daB sie so sind -, ist nieht akzeptabel. In diesem thematischen Zusammenhang sind in der Diskussion der letzten Zeit viele bedenkenswerte Kritiken und Anregungen aufgetaucht. Auf einige will ich wenigstens kurz hinweisen. Zunaehst einmal stimme ich G.

Er tibersieht, daB ein und dasselbe empirische Pbanomen (etwa die Decodierung einer Mitteilung) " ... bei der Systemmodellierung sowohl einen kommunikatiyen Aspekt als auch einen psychischen Aspekt aufweist. " (1993: 111)47 Da sieh Luhmann fiir (eine bestimmte Lesart von) Maturanas Autopoiesebegriff entscheidet, ibn jedoch auf ereignishajte Systeme bezieht, kann er das Hierarehie-Modell nicht wahlen. Und weil er nieht mit mehreren verkntipften strukturellen Dimensionen arbeiten will, muB er sieh fiir ein eindimensionales Systemmodell entscheiden.

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