Deutschland im 19. Jahrhundert: Entwicklungslinien by Manfred Görtemaker

By Manfred Görtemaker

I. Das Zeitalter der Französischen Revolution.- Zeittafel.- 1. Die geistige Vorbereitung der Revolution.- John Locke und das englische Modell.- Die staatstheoretischen Vorstellungen Montesquieus und Rousseaus.- 2. Soziale und wirtschaftliche Voraussetzungen.- Die Forderungen des Dritten Standes.- Staatsverschuldung und Verschwendungssucht des Hofes.- three. Der Verlauf der Revolution.- Generalstände und Nationalversammlung.- Der Beginn der französischen Verfassungsentwicklung.- Die Revolutionskriege.- Die Radikalisierung der Revolution: „Despotie der Freiheit“.- four. Napoleon Bonaparte und das Erwachen des deutschen Nationalgefühls.- Der Aufstieg Napoleons.- Widerstand gegen die französische Fremdherrschaft.- Fichtes „Reden an die deutsche Nation.- Die Befreiungskriege.- II. Restauration und Revolution 1815–1848.- Zeittafel.- 1. Der Wiener Kongreß.- Das Metternichsche procedure des europäischen Gleichgewichts.- Die Heilige Allianz.- Der Deutsche Bund.- 2. Erhebung an den Universitäten.- Die Burschenschaften.- Das Wartburgfest.- Die Karlsbader Beschlüsse.- three. Die Juli-Revolution in Frankreich und der deutsche Vormärz.- Die Entwicklung in Frankreich bis 1830.- Auswirkungen der französischen Juli-Revolution auf Europa.- Hambacher Fest und „Göttinger Sieben“.- Die Einheits- und Freiheitsbewegung und die nationale Frage.- four. Die Revolution von 1848/49.- Die Februar-Revolution in Frankreich.- Das Übergreifen der Revolution auf Deutschland.- Das Einlenken Friedrich Wilhelms IV..- Das Frankfurter Vorparlament.- Die verfassungsgebende Nationalversammlung und die politischen „Klubs“ in der Paulskirche.- Der Konflikt um Schleswig und Holstein.- Die linke Kritik an der Nationalversammlung.- Die Verfassungsdebatte und die Verfassung des Deutschen Reiches vom März 1849.- Die Entwicklung in Preußen 1848/49.- Ablehnung der Kaiserkrone durch Friedrich Wilhelm IV..- Die Auflösung der Paulskirchen-Versammlung.- III. Industrialisierung und Arbeiterbewegung.- Zeittafel.- 1. Voraussetzungen und Beginn der Industrialisierung.- Erfindungen und ihre Bedeutung.- Politische Hemmnisse und Industrialisierungsverlauf.- Bauernbefreiung und Entwicklung der Landwirtschaft.- Verbesserung der Ernährungslage und Bevölkerungswachstum.- Die Verbesserung des Verkehrswesens: Dampfboote und Eisenbahnen.- 2. Der Deutsche Zollverein.- Das Preußische Zollgesetz von 1818.- Friedrich record und seine Bemühungen um den Freihandel.- Die Gründung des Deutschen Zollvereins von 1834.- Wirtschaftseinheit als Vorstufe zur politischen Vereinigung?.- three. Soziale Folgen der Industrialisierung: Strukturwandel und Arbeiterelend.- Maschinen statt menschlicher Arbeitskraft?.- Binnenwanderung und Verstädterung.- Wandel der Familienstruktur und Machtverlust des Staates.- Kinderarbeit und Kinderschutz.- Lebensbedingungen der Industriearbeiter.- four. Die Entstehung der Arbeiterbewegung.- Arbeitervereine im Vormärz.- Das „Kommunistische Manifest“.- Stephan Born und die „Allgemeine deutsche Arbeiter-Verbrüderung“.- Reaktionszeit nach 1849.- Ferdinand Lassalle und der „Allgemeine Deutsche Arbeiter-Verein“.- Wilhelm Liebknecht, August Bebel und die Sozialdemokratische Arbeiterpartei.- IV. Die Ära Bismarck.- Zeittafel.- 1. Der preußische Verfassungskonflikt.- Reaktion in Preußen und „Neue Ära“.- Die Heeresreform.- Die Berufung Bismarcks und die Ausweitung des Heereskonfliktes zum Verfassungskonflikt.- Über die Außenpolitik zum Erfolg.- Die Beendigung des Verfassungskonflikts.- 2. Die Reichsgründung.- Der preußisch-österreichische Dualismus und der Norddeutsche Bund.- Die Entwicklung der deutschen Frage nach 1866.- Der Streit um die spanische Thronfolge.- Die Emser Depesche.- Der deutschfranzösische Krieg 1870/71.- Kaiserproklamation in Versaille.- three. Die Entwicklung politischer Parteien in Deutschland.- Liberale Strömungen vor 1848.- Beginn der Parteigründungen.- Die liberale „Fortschrittspartei“.- Die Parteien der Konservativen.- Das Zentrum.- Parteigründungen der Linken.- Die Spaltung der liberalen Bewegung.- Der Antisemitismus.- four. Kulturkampf, Sozialistengesetz und Sozialpolitik.- Bismarcks Haltung gegenüber den Parteien.- Bismarcks Kampf gegen das Zentrum.- Wiederannäherung an die katholische Kirche.- Bismarcks Kampf gegen die Sozialdemokratie.- Das Ausnahmegesetz gegen die Sozialdemokratie.- Die Sozialgesetzgebung.- five. Die Bismarcksche Außenpolitik nach der Reichsgründung.- Deutschland und Europa nach 1871.- Bismarcks Politik der Saturiertheit.- Das Drei-Kaiser-Abkommen von 1873.- Der Berliner Kongreß und die Entfremdung zu Rußland.- Der Zweibund mit Österreich-Ungarn.- Das Drei-Kaiser-Bündnis von 1881.- Der Dreibund.- Der Rückversicherungsvertrag.- Letzte Mahnungen.- V. Die Epoche des Wilhelminismus.- Zeittafel.- 1. Abkehr von Bismarcks Bündnispolitik.- Nichterneuerung des Rückversicherungsvertrages.- Kontakte zwischen Deutschland und England.- Annäherung zwischen Rußland und Frankreich.- 2. Weltmachtstreben und Kolonialpolitik.- Ansätze einer deutschen Kolonialpolitik nach 1871.- Britischer und französischer Imperialismus.- Imperialistische Strömungen in Deutschland.- Umfang und Bedeutung des deutschen Kolonialbesitzes.- Politische Folgen des deutschen Weltmachtstrebens.- three. Heereserweiterung, Flottenrüstung und die Entstehung des deutsch-englischen Gegensatzes.- Die wirtschaftliche growth des Deutschen Reiches.- Die Heereserweiterung.- Der Beginn der Flottenrüstung.- Tirpitz: Flottenrüstung gegen England.- Die Entwicklung des Flottenbestandes.- Die Isolierung Deutschlands.- four. Der Weg in den Ersten Weltkrieg.- Pazifismus und Militarismus.- Die Sonderstellung des Militärs.- Die Affäre Dreyfus.- Der „Fall Zabern“.- Der Beginn des Ersten Weltkrieges.- Schlußbemerkungen.- Literaturhinweise.- 1. Die Filmreihe „Das 19. Jahrhundert“ — Inhaltsübersicht.- 2. Anschriften von Verleihstellen.- three. Anschriften von Informationszentralen zur politischen Bildung.- four. Bildnachweis.

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Aus: Historisch-politisches Arbeitsbuch. Quellenband II: Vom Zeitalter der Aujkliirung bis zur Gegenwart, bearb. von Hermann Meyer und Wilhelm Langenbeck, 5. M. 1972, S. ) Vieles von dem, was Napoleon sich hier zugute hielt, war richtig. Er verschaffte dem Land im Innem die Ruhe, nach der sich die Bevolkerung seit langem sehnte, und setzte mit seinen Verwaltungsreformen und vor allem dem Code civil, einem neuen bUrgerlichen Gesetzbuch, das die Errungenschaften der Revolution rechtlich festschrieb und die Rechtssicherheit wiederherstellte, Ma~stabe, die vorbildlich waren und zum Teil noch heute gelten.

Nun hatte sie reale Gestalt angenomrnen - vor allem in Napoleon Bonaparte, dieser "Revolution in Reiterstiefeln", wie man ihn bald nannte. Gesttitzt auf seine militarischen Erfolge und seine daraus erwachsene Popularitat, verschaffte Napoleon auch seinem politischen Ehrgeiz Geltung, beseitigte am 9. November 1799 das Direktorium und errichtete eine Militardiktatur. Er selbst wurde Erster Konsul, 1802 sogar Konsul auf Lebenszeit und schlieL)lich 1804 - nach Griin42 Napoleon [. dung des Kaiserreiches - Kaiser der Franzosen.

Infolgedessen erkennt und erklart die Nationalversammlung in Gegenwart und unter dem Schutze des Allerhochsten folgende Menschen- und Biirgerrechte: Art. 1. Die Menschen sind und bleiben von Geburt frei und gleich an Rechten. Soziale Unterschiede diirfen nur im gemeinen Nutzen begriindet sein. Art. 2. Das Ziel jeder politischen Vereinigung ist die Erhaltung der natiirlichen und unverauLlerlichen Menschenrechte. Diese Rechte sind Freiheit, Eigentum, Sicherheit und Widerstand gegen Unterdriickung.

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