Der Tiger und die Schwiegermutter: Familienkonflikte: by Hans-Jürgen Gaugl

By Hans-Jürgen Gaugl

Die Beziehung zu Schwiegermüttern ist in vielen Fällen mit einigen Problemen behaftet. So ist es nicht verwunderlich, dass unter der Vielzahl geschiedener Menschen einer der Hauptgründe das Wirken der Schwiegermütter und die daraus resultierenden Konflikte sind.

In diesem anschaulich und humorvoll verfassten Werk wird die Dreiecksbeziehung zwischen Schwiegermutter, type und Schwiegerkind anschaulich dargestellt und analysiert. Zahlreiche Beispiele aus Alltagsschilderungen gepaart mit psychologischen Erkenntnissen stellen die Verbindung zu den eigenen Erfahrungen der Leserinnen und Leser her. Je nach der eigenen scenario kann das Buch von präventivem Nutzen sein oder dazu beitragen, den scheinbar festgefahrenen Karren in der Beziehung zur Schwiegermutter wieder in Gang zu setzen.

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Da mit Fortschreiten des Konfliktes auf der Eskalationsleiter das Empathievermögen reziprok abnimmt, laufen die Konfliktparteien nämlich Gefahr, durch eine unbedachte Wortwahl genau das Gegenteil einer annehmbaren Entschuldigung zu formulieren. Ein „Es tut mir leid, dass ich dich offenbar in die Enge getrieben habe“ wird beispielsweise sehr rasch als sprichwörtliches „shit on cream“ aufgefasst: Zwar täte eine Entschuldigung als solche gleichsam einer Eistüte an einem heißen Sommertag dem getroffenen Akteur gut, doch die Beifügung der Beschreibung einer unterstellten Emotion vermittelt einen fäkaliengleichen Nachgeschmack; meint der entschuldigende Akteur es wirklich ernst, oder möchte er nicht doch nur seinen Triumpf einer Überlegenheit auskosten?

Bei Fortschreiten der Eskalation löst der Drang nach einer Konfliktlösung das mediative pluralistische Grundklima ab: Im Namen des Strebens nach Harmonie erfolgt nun eine Einteilung der Standpunkte in die einander ultimativ ausschließenden Gegensatzpaare Gut und Böse, Wahr und Falsch. In einer Diktatur des wahren Guten wird eine rasche Lösung in Form eines Sieges des Guten über das Böse herbeigeführt und dabei nicht geduldet, dass auch nur ein Funke des unterlegenen Bedürfnisses hinkünftig nach Anerkennung strebt.

Dabei schreckt sie nicht einmal vor der Privatsphäre ihres Kindes zurück, indem sie sich in dessen Account eines Chatprogrammes einhackt, um in der privaten Kommunikation zwischen ihrer Tochter und Hans Anhaltspunkte zu finden für die Richtigkeit ihrer neuen Einschätzung des Schwiegersohnes. Tatsächlich wird sie fündig. Ein paar Wortfetzen da, ein paar Halbsätze dort, jeweils schön aus dem Zusammenhang gerissen, ergeben wunderbare Beweise dafür: Er war immer schon ein Ekelpaket. Maria hat es ja gewusst.

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