Das ideale Buch. Aufsätze und Vorträge über die Buchkunst by William Morris

By William Morris

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Molekulare Virologie

Vom Gen zur Pathogenese Das Lehrbuch Molekulare Virologie, seit vielen Jahren als unentbehrliches Standardwerk für Fachleute und Studenten etabliert, liegt nun wieder in einer überarbeiteten und erweiterten Neuauflage vor. Neben der durchgängigen Aktualisierung der Inhalte und Literaturzitate sind unter anderem format und structure des Buches angepasst sowie die eingestreuten Exkurse, die schlaglichtartig interessante Einzelthemen beleuchten, thematisch differenziert worden.

Kindheitsbilder und die Akteure generationaler Arrangements

Was once macht Kinder zu Kindern? Wie wird Kindheit möglich? Welche Deutungen und Bilder von Kindern und Kindheit fließen in kindheitstheoretische Diskurse und pädagogische Arbeit mit Kindern ein? Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes verknüpfen empirische Analysen mit differenztheoretischen Annahmen der generationalen Ordnung und wissenssoziologischen Debatten zu einer 'neuen' soziologischen Kinder- und Kindheitsforschung.

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In den frühen Tagen 14 des Buchdrucks war es fast immer die Aufgabe des Rubrikators, die großen Initialen in Rot und Blau auszumalen, und er schmückte sie oft mit hübschem Rankenwerk. Manchmal wurden eine oder mehrere Seiten mit Gold- und Farb-Ornamenten umfaßt und die Initialen in derselben aufwendigen Weise erstellt. Die umfassendsten Beispiele dieser späteren, der gedruckten Seite dienenden Arbeit finden sich in den frühen Buchdrucken Italiens, insbesondere in den prachtvollen Ausgaben der Klassiker, die aus römischen und venezianischen Buchdruckereien entstammen.

Diese Schrift war Morris' Hauptvorlage für seine »Golden Type«. Mit freundlicher Genehmigung der St. Bride Printing Library. 18). Die beiden oberen Beispiele zeigen Morris' frühe Entwürfe zur »Golden Type« nach dem Vorbild der Jenson-Rubeus-Schrift. Morris' Änderungswünsche für das »h« sind an Edward P. Prince, der die Schriften der Kelmscott Press schnitt, gerichtet. Mit freundlicher Genehmigung der British Library. XXIX wirklich haßte, besonders die großen, übelriechenden, lärmenden Dampfmaschinen.

Es ist zwar richtig, daß die Antwort auf das Mysterium des Lebens — die zeitgenössische Wissenschaft — von einer arbiträren Theologie gegeben wurde, wie sie die katholische Kirche entwickelte. Während aber einerseits diese Theologie nicht wirklich gleichbedeutend ist mit Religion, wie sie heute von Katholiken und Protestanten gleichermaßen verstanden wird, so war sie andererseits für den mittelalterlichen Geist mehr als eine Formel, nämlich eine Tatsache, eine Geschichte der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Ereignisse, an die alle glaubten.

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