Circles of Support: Eine empirische Netzwerkanalyse by Alina Kirschniok

By Alina Kirschniok

Die vorliegende Arbeit untersucht Circles of help (abgekurzt: COS) nicht ausschliesslich aus der rehabilitationswissenschaftlichen Perspektive ( den beh- derten Akteur im Fokus ), sondern hat auch die im Circle of Support-Kontext beteiligten Akteure im Blick (netzwerkanalytische Perspektive). Aus netzwe- analytischer Perspektive geht es zum einen im formalen Sinne um die Darst- lung von COS als ein soziales Netzwerk. Aus der netzwerkanalytischen Persp- tive werden plakativ formuliert Akteure als Knoten in einem Netz betrachtet. Aus dieser Perspektive betrachtet ist der einzelne Mensch als Knoten Teileiner (Gesamt-)Gesellschaft. Die Knoten haben wie die Abbildung verdeutlicht einen inklusiven und ex- 2 klusiven Charakter. - klusiv im Sinne von sich vorzuglich fuhlen schl- ssen die Knoten andere Knoten aus und sondern sich ab. Nach diesem V- standnis sind exklusive Knoten inklusiv im Sinne von eingeschlossen, - gegrenzt . Es besteht d- nach ein Doppelcharakter. Gemeint ist damit: ohne Inklusion keine Exklusion oder anders formuliert: Das eine kann nicht ohne das andere bestehen. Abbildung 1: Das Netzwerk-Geflecht, entnommen aus: Buettner (2008: 1) 2 Exklusiv: sich gesellschaftlich abschliessend, anspruchsvoll, vorzuglich, ausschliessend, a- schliessen, absondern, zuschliessen, versperren (Pfeifer 2005: 310); begriffliche Erweiterung: Exklusion (Ausschliessung). Inklusive: einschliesslich, eingeschlossen, einschliessen, einsperren (Pfeifer 2005: 582); begriffliche Erweiterung: Inklusion."

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Fortgeschrittenes Vokabular und Interesse an Wörtern 4. Faszination an auf-Wörter-basierendem-Humor, wie in Wortspielen 5. fortgeschrittener Gebrauch von bildhaften Vergleichen C. Kognitive Fähigkeiten, charakterisiert durch mindestens vier der folgenden Punkte: 1. starke Bevorzugung von Details vor dem Gesamtbild 2. originelle, oft einzigartige Weise der Problemlösung 3. B. Namen, Daten, Zeitpläne, Routinen 4. begierige Ausdauer Informationen über ein interessierendes Thema zu sammeln und zu katalogisieren 48 5.

Qualitative Vorteile in sozialer Interaktion, manifestiert in der Mehrzahl der folgenden Punkte: 1. Beziehungen zu Altersgenossen geprägt von absoluter Loyalität und untadeliger Zuverlässigkeit 2. frei von sexistischer, ‘alters-istischer’ oder kulturalistischer Voreingenommenheit, Fähigkeit andere mit ihrem ‘Nennwert’ zu betrachten 3. man sagt, was man denkt, ungeachtet des sozialen Kontextes bzw. Festhalten an der eigenen Meinung und Einstellung 4. Fähigkeit, persönliche Theorien oder Perspektiven zu verfolgen trotz offenkundiger Konflikte 5.

Symbolisches oder Phantasiespiel. Die Störung kann nicht besser durch die Rett-Störung oder die Desintegrative Störung im Kindesalter erklärt werden“. Ebenso wird die Zuordnung des Asperger-Syndrom durch dieselbe Form qualitativer Merkmale in der sozialen Interaktion charakterisiert, wie sie für den Frühkindlichen Autismus typisch sind, unterscheidet sich jedoch insbesondere durch das Vorhandensein von verbaler Sprache (vgl. Auszug des DSM-IV bei Roy et al 2009: 60): „Diagnosekriterien des Asperger-Syndroms nach DSM-IV (gekürzt) A) Qualitative Beeinträchtigung der sozialen Interaktion in mindestens zwei der folgenden Bereiche: 1.

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