Benjamin. Untersuchungen zur Entstehung und Geschichte eines by KLAUS-DIETRICH SCHUNCK

By KLAUS-DIETRICH SCHUNCK

Niemand, der sich der Geschichte des Volkes Israel zuwendet, sei es dem Gesamtablauf der Geschichte dieses kleinen und doch so eminent bedeutenden Volkes, sei es nur einzelnen Perioden innerhalb seiner Geschichte, kann den Namen Benjamin unbeachtet übergehen. Benjamin conflict nach der Überlieferung des Alten Testaments einer der zwölf Stämme, die die Gesamtheit ,Israel' bildeten. Doch darin erschöpft sich seine Bedeutung bei weitem noch nicht. Benjamin, räumlich einer der kleinsten der israelitischen Stämme, nahm etwa die Mitte des den zwölf Stämmen zugeschriebenen Siedlungsraumes ein, stellte additionally gleichsam das ,Herz von Israel' dar. Gerade diese Lage bedingte jedoch eine weitere Sonderstellung Benjamins: Es schob sich wie ein schmaler Riegel zwischen die beiden mächtigsten, politisch wie militärisch führenden und quickly ständig im Gegensatz zueinander stehenden Stämme Ephraim und Juda. Daß es damit zu einem Gegenstand besonderen Interesses dieser beiden Stämme, die nach der Reichsteilung von 926/25 v. Chr. die Kerngebiete der Reiche Israel und Juda bildeten, werden mußte und aus einer Behandlung der Geschichte dieser Stämme nicht auszuklammern ist, bedarf keiner weiteren Darlegungen.

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Ff. 124 M. NoTH, Josua, S. 26. 125 K . GALLING, E R L Sp. ; ZDPV 66, 1943, S. 145. 12» G. E. WRIGHT, BA 13, 1960, S. 48. — Im Westminster Atlas dachte WRIGHT dagegen noch an chirbet el-etele (vgl. Karten IV. I X ) . 123 A . A L T , P J B 2 7 , 1 9 3 1 , S . 4 6 1" V . R . GOLD, B A 2 1 , 1 9 6 8 , S . 6 3 . J . MUILENBURG, B A S O R 1 4 0 , 1966, S. , besonders S. 27. 129 J . L. KELSO, AASOR 29—30, 1949—1951, S. , besonders S. 57—60. 13» E . TÂUBLER, Bibl. Studien, S. , besonders S. 26f. 131 F .

1 0 6 . " NOTH, Josua, S. 67. 28 Benjamin in der vordynastíschen Periode nicht vorstellbar. Gerade diese Stänime dürften bereits zu einem vor der Zerstörung des SpBr-zeitlichen Hazor liegenden Zeitpunkt eingewandert sein®® und hatten in der Folgezeit wohl sicher in einem Abhängigkeits- oder gar Untertanenverhältnis zu den Kanaanäerstädten der Umgebung ihrer Wohnsitze gestanden®'. Nur die Annahme, daß hier das Auftreten einer Gruppe von kampfgeübten Neueinwanderern, die diese Stämme mitrissen, dabei aber den Kern der gegen die Kanaanäerstädte auftretenden Sippen bildeten, vorliegt, kann m.

Jh. eine ungemein heftige Zerstörung erlebt haben muß, die die mehrmaligen Zerstörungen in den vorhergehenden Jahrzehnten an Umfang weit übertraf Die Folgerung liegt nahe, daß diese Zerstörung ebenfalls »8 V g l . N O T H , P J B 3 0 , 1934, S. 3 9 f . ; WRIGHT, J N E S б, 1 9 4 6 , S. 1 0 9 f f . — Die Erzählung Jdc 1 io-l5 begegnet in sekundärer Eintragung noch einmal in Jos l ö 13-19. »9 Vgl. o. S. 31 Anm. 86. 100 YG] (jazu zusammenfassend auch G. E . WRIGHT, Bibl. Archäologie, S. 76. Die Ursprünglichkeit von 10 33 zu bestreiten (so u.

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