Acta Demographica 1991 by Karl Schwarz (auth.), Professor Dr. Günter Buttler,

By Karl Schwarz (auth.), Professor Dr. Günter Buttler, Professor Dr. Hans-Joachim Hoffmann-Nowotny, Professor Dr. Gerhard Schmitt-Rink (eds.)

Acta Demographica ist eine offizielle Publikation der Deutschen Gesellschaft für Bevölkerungswissenschaft. Jeder Band umfaßt herausragende Beiträge zur Bevölkerungswissenschaft, die innerhalb der Arbeitskreise "Bevölkerungswissenschaftliche Methoden", "Geschichte der Bevölkerungswissenschaft", "Bevölkerungsökonomie" und "Demographie der Entwicklungsländer" der Deutschen Gesellschaft für Bevölkerungswissenschaft oder an anderer Stelle im deutschen und europäischen Raum entstanden sind. Es werden sowohl empirische wie theoretische Beiträge veröffentlicht, die sich mit fachspezifischen und interdisziplinären Themen beschäftigen.

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Urbane soziale Brennpunkte, Exklusion und soziale Hilfe

Dem Buch liegt eine systemtheoretisches Perspektive zugrunde. Es versteht Kommunen als autonome Sozialsysteme, deren Funktion im umfassenden nahräumigen Zugang der Bevölkerung zu den gesellschaftlichen Teilsystemen besteht. Sie von Großstädten am ehesten realisiert. Doch gerade hier - so die zentrale those des Autors - manifestieren sich soziale Brennpunkte, welche die dort lebenden Personengruppen mehrfach exkludieren.

Der Sinn der Institutionen: Mehr-Ebenen- und Mehr-Seiten-Analyse

Die weberianische Institutionentheorie baut eine Brücke zwischen einer "normativen" und einer "rationalen" Auffassung der Institutionen. Sie begreift Institutionen weder als Restriktionen des eigennützigen Handelns noch als normativ geforderte Handlungsregeln, sondern setzt diese in eine Wechselbeziehung zum Sinn des Handelns.

Politik in Rheinland-Pfalz: Gesellschaft, Staat und Demokratie

Dieser Band bietet erstmals eine umfassende Übersicht zur Politik und zur politischen Kultur in Rheinland-Pfalz und er versammelt namhafte Experten zu allen zentralen Themen der Landespolitik.

Krankheit: Lernen im Ausnahmezustand?: Brustkrebs und Herzinfarkt aus interdisziplinärer Perspektive.

Lebenslanges Lernen im Kontext von KrankheitDer Zusammenhang von Lernen und Krankheit ist Thema in einer Vielzahl von Fachdisziplinen: Eine lebensbedrohliche Erkrankung zwingt zum leidvollen Lernen, bietet aber auch die likelihood der Persönlichkeitsentwicklung. In diesem Buch wird der Zusammenhang zwischen Krankheit und Lernen von ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus Psychologie, Medizin, Rechtswissenschaft, Theologie, Soziologie, Erziehungswissenschaft u.

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9 Diese beiden Bestandteile sind in der Demographie seit langem hinlänglich bekannt, sodaß es eigentlich wundert, warum eine solche Näherung nicht schon längst entwickelt wurde. Optimale Bevölkerungswachstumsrate - Eine ModifIkation der Approximation von Bourgeois-Pichat 35 Tabelle 1: Relative Fehler der Näherungen der optimalen Wachstumsrate rofür die deutschen Sterbetafeln von 1871/81 bis 1984/86 Frauen Männer Sterbetafel BourgeoisPichat 1871/1881 1924/1926 1949/1951 1960/1962 1970/1972 1982/1984 1984/1986 5,52E-ü2 3,65E-ü2 -2,92E-ü2 1,13E-ü2 1,61E-ü2 -8,78E-ü2 -1,26E-ü1 5,17E-ü2 0 Altemativansatz I -7,46E-ü2 -2,76E-ü2 -1,64E-ü2 -1,70E-ü2 -1,74E-ü2 -1,20E-ü2 -1,07E-ü2 2,51E-ü2 Altemativansatz II BourgeoisPichat Altemativansatz I Alternativansatz II 3,28E-ü2 1,11E-ü2 4,73E-ü3 5,68E-ü3 5,86E-ü3 2,60E-ü3 2,02E-ü3 9,26E-ü3 5,62E-ü2 1,86E-ü3 -1,28E-ü1 -3,66E-ü1 --{i,IIE-D2 -2,27E-D2 2,75E-D2 7,6OE-D3 1,72E-D3 5,59E-D4 9,42E-D5 2,60E-D4 5,OOE-D4 5,46E-D3 ~,89E-ü1 1,09E+OO 8,86E-ü1 4,88E-ü1 ~,62E-D3 -4,52E-D3 -2,65E-D3 3,70E-D3 4,85E-ü3 1,54E-D2 Tabelle 2: Entwicklung optimaler Wachstumsraten r* und Aktivenanteile u* für die deutschen Sterbetafeln von 1871/81 bis 1984/86 Männer Frauen Sterbetafel e(O) r' u' e(O) r* u' 1871/1881 1924/1926 1949/1951 1960/1962 1970/1972 1982/1984 1984/1986 35,58 55,97 64,58 66,85 67,42 70,84 71,55 -2,13271 -1,08226 -D,67843 -D,75371 -D,76774 -D,49933 -D,43888 57,27952 54,45258 53,22890 53,95516 53,99299 52,78335 52,53135 38,45 58,82 68,49 72,35 73,83 77,48 78,10 -1,85480 -D,87394 -D,39388 -D,21459 -D,1I665 0,15410 0,20015 55,99560 53,47191 51,96426 51,27312 50,80436 49,51153 49,29809 Symbolverzeichnis a e(a) j jo l(a) l(a,t) r r* f* ro* rJ.!

Bei Männern stellte sich heraus, daß das Auszugsalter umso höher ist, je größer der Urbanisierungsgrad der Wohnregion ist. Wagner (1990) ermittelt für die Bundesrepublik bezogen auf diejenigen, die nicht im Zusammenhang mit dem Auszug heiraten, gerade den entgegengesetzten Effekt. Auch zur Beziehung der Ausbildungsphase und des Erwerbsbeginns zur Auszugsrate liegen schon Ergebnisse vor. Mayer/Wagner (1986) und Ott (1986) belegen übereinstimmend, daß beim Ausbildungsbeginn und beim Start ins Erwerbsleben die Auszugsraten vergleichsweise hoch sind.

Im Hinblick auf diese Faktoren formulieren sie Hypothesen, wobei sie nach dem Geschlecht differenzieren und auch danach unterscheiden, ob der Auszug mit einer Eheschließung verbunden ist oder nicht. I Die zentralen Thesen lauten: Je höher die Ressourcen der Jugendlichen und der Eltern, desto eher verlassen die Kinder das Elternhaus. Je kleiner die Herkunftsfamilie ist und je mehr Zeit die Mutter für die Kinder aufbringt, desto später werden die Kinder - vor allem Männer - ausziehen. Je weniger traditional die Einstellungen der Kinder und ihrer Eltern ausgerichtet sind, desto eher werden die Kinder ausziehen und desto weniger wird dieser Auszug mit einer Ehe verbunden sein.

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